Nachrufe

Walter Stengel verstorben!

Bereits Ende Januar ist unser Schiedsrichterkollege Walter Stengel (SF BG Marburg) im hohen Alter von 95 Jahren verstorben. Er legte seine Schiedsrichterprüfung im Jahre 1957 nach seiner aktiven Fußballerkarriere ab und pfiff fortan auf den Sportplätzen des heimischen Kreises. Dort war er jederzeit gern gesehen und erfüllte die an ihn gestellten Aufgaben mit größter Sorgfalt.

Er interessierte sich auch nach seiner aktiven Laufbahn weiterhin für die Schiedsrichterei und blieb der Schiedsrichtervereinigung als passives Mitglied verbunden. Vor drei Jahren wurde er für seine 60-jährige Zugehörigkeit zur Schiedsrichtervereinigung geehrt.

Wir trauern mit seiner Familie und den Angehörigen und wünschen Ihnen in diesen schweren Stunden viel Kraft. Wir werden Walter Stengel stets ein ehrendes Andenken erweisen.

Walter Stengel bei seiner Ehrung zum 55-jährigen Jubiläum als Schiedsrichter während des Kreisschiedsrichtertages 2012 mit KFW Peter Schmidt und dem damaligen KSO Steffen Rödiger

Willi Nerger verstorben

Vor kurzem ist unser Schiedsrichterkollege Willi Nerger (Hachborner Sportverein) im Alter von 83 Jahren verstorben. Er legte seine Schiedsrichterprüfung im Jahre 1976 ab und pfiff fortan auf den Sportplätzen des heimischen Kreises. Dort war er jederzeit gern gesehen und erfüllte die an ihn gestellten Aufgaben mit größter Sorgfalt.

Er interessierte sich auch nach seiner aktiven Laufbahn weiterhin für die Schiedsrichterei und blieb der Schiedsrichtervereinigung als passives Mitglied verbunden. Im nächsten Jahr wäre er für seine 45-jährige Schiedsrichtertätigkeit geehrt worden.

Wir trauern mit seiner Familie und den Angehörigen und wünschen Ihnen in diesen schweren Stunden viel Kraft. Wir werden Willi Nerger stets ein ehrendes Andenken erweisen.

Nachruf: Jürgen Stegner verstorben!

DSC06623 KopieMit großer Bestürzung erreichte uns die Nachricht, dass unser Schiedsrichterkollege Jürgen Stegner (TSV Speckswinkel) am vergangenen Mittwoch im Alter von 75 Jahren verstorben ist.

Mit Jürgen Stegner verliert die Marburger Schiedsrichtervereinigung sowie die gesamte Schiedsrichterzunft Hessens nicht nur einen überaus engagierten und erfolgreichen Schiedsrichterkameraden, sondern auch einen großartigen Menschen, der das Schiedsrichterwesen in vielerlei Hinsicht vorangebracht hat. Mit seiner humorvollen, aber dennoch bestimmten und direkten Art, konnten viele Schiedsrichterkollegen von seinem enormen Erfahrungsschatz profitieren.

Seine Schiedsrichterprüfung legte er im Jahre 1960 in Neustadt bei Coburg ab, wechselte aber kurze Zeit später nach Marburg und konnte rasch Aufstiege feiern, die ihn 1970 bis in die höchste hessische Amateurklasse brachten. Außerdem bekleidete er das Amt des Kreislehrwartes im Kreis Marburg für insgesamt 13 Jahre bis 1987. Absoluter Höhepunkt seiner Laufbahn war der Aufstieg als Schiedsrichter in die 2. Fußball-Bundesliga im Jahre 1975, in welcher er für zwei Jahre Spiele leiten durfte. Seine aktive Schiedsrichterkarriere auf der Verbandsliste beendete er auf eigenen Wunsch am Ende der Saison 1985/86.

Auf Funktionärsebene hatte Jürgen hauptsächlich das Amt des Bezirksschiedsrichterobmanns für den Bezirk Gießen/Marburg inne und führte diesen bis zu seinem krankheitsbedingten Ausscheiden im Jahre 2000. Darüber hinaus gab er bis zu diesem Zeitpunkt seine Erfahrungen als Beobachter an die hessischen Spitzenschiedsrichter weiter. Nach überstandener Krankheit verschrieb er sich ab 2007 dem Nachwuchsschiedsrichterbereich im Kreis Marburg und legte mit seinem Engagement den Grundstein für die heute herausragende Situation mit 16 Gespannführern. Bis zuletzt begleitete er Nachwuchsschiedsrichter auf den heimischen Sportplätzen und gab ihnen Tipps, wie sie ihre Spielleitungen verbessern konnten.

Für seine Tätigkeiten, Verdienste und Erfolge erhielt Jürgen zahlreiche Ehrungen des HFV, des Landessportbundes und des Landkreises. Hervorzuheben ist seine Ehrung mit der DFB-Verdienstnadel im Rahmen des Kreisfußballtages vor drei Jahren.

In tiefer Trauer müssen wir uns von Jürgen verabschieden. In diesen schweren Stunden gilt unser Mitgefühl seiner Ehefrau, der Familie sowie seinen Angehörigen. Wir werden Jürgen Stegner, seine Verdienste und seine Erfolge stets in bester Erinnerung behalten.

Jürgen Stegner wird mit der DFB-Verdienstnadel durch HFV-Präsident Rolf Hocke geehrt
Jürgen Stegner bei der Verleihung der DFB-Verdienstnadel durch HFV-Ehrenpräsident Rolf Hocke im Jahr 2016

Nachruf: Heinrich Vogel verstorben!

Vogel 1In der Nacht vom ersten auf den zweiten Weihnachtsfeiertag ist unser langjähriger Schiedsrichterkollege Heinrich Vogel (SG Niederwalgern/Wenkbach) im Alter von 94 Jahren verstorben.

Heinrich Vogel war mit 77 Jahren Zugehörigkeit dienstältester Schiedsrichter der Marburger Schiedsrichtervereinigung, nachdem er seine Schiedsrichterprüfung noch während des Zweiten Weltkrieges im Jahre 1941 ablegte. Er war 33 Jahre als Schiedsrichter bis zur heutigen Gruppenliga im gesamten Landesgebiet unterwegs. Nach seiner aktiven Schiedsrichterkarriere war Heinrich Vogel von 1974 bis 1999 als Schiedsrichterbeobachter auf den Sportplätzen der hessischen Amateurspielklassen im Einsatz. Seine langjährige Treue und sein besonderes Engagement würdigten VSO Gerd Schugard sowie der damalige KSO Steffen Rödiger mit der persönlichen Übergabe der DFB-Verdienstnadel in Düsseldorf, wo er seit 2004 in einer Senioreneinrichtung der Diakonie lebte. Außerdem erhielt er zahlreiche Ehrungen der Schiedsrichtervereinigung Marburg, des HFV, des Landessportbundes Hessen sowie seines Vereins SG Niederwalgern/Wenkbach. Den Kontakt zur Marburger Vereinigung ließ er nie abreißen Er informierte sich stetig über das Geschehen in „seiner“ Vereinigung.

Wir trauern mit seiner Familie und den Angehörigen und wünschen in diesen schweren Stunden viel Kraft. Wir werden Heinrich Vogel stets in bester Erinnerung behalten.

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Heinrich Vogel (Mitte) mit VSO Gerd Schugard und dem ehemaligen KSO Steffen Rödiger bei der Ehrung mit der DFB-Verdienstnadel im Jahre 2011

Waldemar Hoos verstorben!

Bereits Mitte März ist unser Schiedsrichterkollege Waldemar Hoos (TSV Kirchhain) im Alter von 83 Jahren verstorben. Er legte seine Schiedsrichterprüfung als 20-Jähriger im Jahre 1954 und pfiff fortan auf den Sportplätzen des heimischen Kreises.

Er interessierte sich auch nach seiner Laufbahn weiterhin für die Schiedsrichterei und konnte im Jahre 2014 für seine 60-jährige Zugehörigkeit zur Marburger Schiedsrichtervereinigung im Rahmen des jährlichen Ehrungsabends ausgezeichnet werden.

Wir trauern mit seiner Familie und den Angehörigen und wünschen Ihnen in diesen schweren Stunden viel Kraft. Wir werden Waldemar Hoos stets ein ehrendes Andenken erweisen.

Heinrich Naß verstorben!

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OP-Bericht vom 06.11.2017

Vor knapp einer Woche verstarb unser Schiedsrichterkollege Heinrich Naß (TSV Eintracht Stadtallendorf) im Alter von 98 Jahren. Naß pfiff seit 1950 Spiele in ganz Mittelhessen. Noch im Jahre 2009 besuchte er das 90-jährige Jubiläum der heimischen Schiedsrichtervereinigung als Ehrengast.

Neben seiner Leidenschaft für den Fußball, bis zu Beginn seiner Schiedsrichterlaufbahn war er für den SSV Hatzbach aktiv, engagierte er sich auch im Männergesangverein Hatzbach und im Sängerkreis Wohratal, dessen Ehrenvorsitzender er war.

Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Angehörigen. Die Schiedsrichtervereinigung wird ihm immer ein ehrendes Andenken erweisen.

 

Wilfried Schneider verstorben!

IMG_0264 KopieKurz vor Weihnachten verstarb unser Schiedsrichterkollege Wilfried Schneider (FV Waldlust Unterrosphe) im Alter von 70 Jahren. Mit ihm verlieren wir einen über die  Kreisgrenze hinaus bekannten und beliebten Schiedsrichterkameraden.

Wilfried war seit 1971 Schiedsrichter und assistierte bei verschiedenen Schiedsrichterkollegen des Kreises und des Bezirks. In den letzten Jahren verfolgte er das Marburger Schiedsrichtergeschehen als passives Mitglied und besuchte weiterhin die Lehrabende.  Im Januar diesen Jahres konnte er beim alle vier Jahre stattfindenden Kreisschiedsrichtertag für 45 Jahre Schiedsrichtertätigkeit geehrt werden.

Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau, seiner Familie und den Angehörigen. Wir werden Wilfried immer ein ehrendes Andenken bewahren.

 

Siegfried Bogusch verstorben!

Die Schiedsrichtervereinigung Marburg trauert um Siegfried Bogusch (SV Niederklein), der in der letzten Woche seiner langen, schweren Krankheit erlag. Mit ihm verlieren die Marburger Schiedsrichter einen immer engagierten Schiedsrichterkollegen.

Im Jahre 1995 absolvierte Siegfried seine Prüfung zum Schiedsrichter und leitete in seinen über 20 Jahren als Schiedsrichter Spiele bis zur Kreisliga A. Aufgrund seiner Erkrankung hielt er der Schiedsrichtervereinigung zuletzt als passiver Schiedsrichter die Treue.
Als Mitbegründer des Schiedsrichter-Förderkreises, mittlerweile in Schiedsrichter-Förderverein umbenannt, schufen Siegfried und die weiteren Gründer die Basis für die heute so reibungslos ablaufenden Lehrveranstaltungen und deren Organisation.
Neben seiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Schiedsrichter war er im Kleingartenverein Stadtallendorf-Süd aktiv.

Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau, der Familie und den Angehörigen. Wir werden Siegfried immer in Erinnerung behalten.

Trauer um Peter Schober!

Die Schiedsrichtervereinigung Marburg trauert um ihren langjährigen Schiedsrichter Peter Schober (FC Hessen Neustadt), der Ende Juli seiner schweren Krankheit erlag. Mit ihm verliert die Marburger Vereinigung einen engagierten und zuverlässigen Schiedsrichterkameraden.
Peter legte seine Schiedsrichterprüfung im Jahre 1984 ab und pfiff bis ins Jahr 2010 Spiele im Jugendbereich, bei den Alten Herren sowie in den Senioren-Kreisligen. Durch die Nähe seines Wohnorts zu den Nachbarkreisen war er auch häufig auf den Sportplätzen der umliegenden Vereinigungen aus Alsfeld, Frankenberg und dem Schwalm-Eder-Kreis  unterwegs. Nachdem Peter seine aktive Schiedsrichterkarriere im August 2010 aus gesundheitlichen Gründen beenden musste, blieb er der Vereinigung weiterhin treu und besuchte in regelmäßigen Abständen die monatlichen Lehrveranstaltungen.
Wir sprechen seiner Familie unser tiefstes Mitgefühl aus und wünschen in den schweren Stunden viel Kraft. Wir werden Peter immer ein ehrendes Andenken bewahren.

Die Schiedsrichtervereinigung Marburg trauert um Hermann Kraft!

2008-10-24 VerbandstagHermann Kraft verstarb am vergangenen Montag, den 19.10.2015, kurz vor seinem 85.
Geburtstag. Kraft absolvierte im Jahre 1950 seinen Anwärterlehrgang für Schiedsrichter und gehörte der Marburger Schiedsrichtervereinigung bis zu seinem Tode an.

Der für den TSV Niederweimar aktive Kraft pfiff als Schiedsrichter sechs Jahre lang in der damaligen Gruppenliga (heutige Verbandsliga), sowie gut zwanzig Jahre in der damaligen Bezirksoberliga. Danach war er bis vor knapp zehn Jahren auf den heimischen Sportplätzen, insbesondere im Jugendbereich, unterwegs.

Jeder, der im Kreis Marburg Fußball spielt oder gespielt hat und älter als 25 Jahre ist, kennt ihn – es gibt sicher keinen Sportplatz im Kreis Marburg, auf dem er nicht gepfiffen hat. Dabei war Hermann immer ein gern gesehener Gast – freundlich, zurückhaltend, mit einem verschmitzten Lächeln im Gesicht und immer zu einem Späßchen aufgelegt. Aussagen wie „Lass sie doch spielen!“, „Wer den Ball zuerst hat, wirft!“ und „1:1 ist doch ein gutes Ergebnis, da haben alle was davon!“ werden sicherlich auch weiterhin mit ihm in Verbindung gebracht.

Im Jahr 1964 begann seine Karriere als Funktionär und er wurde stellvertretender Kreisschiedsrichterobmann (KSO). Noch im selben Jahr übernahm er das Amt des KSO, Nachfelder bisherige Amtsinhaber, Karl Floßmann, zum Bezirksschiedsrichterobmann aufstieg. Über vier Jahre hinweg hatte Hermann Kraft das Amt des KSO inne, bis er den Posten aus beruflichen Gründen im Jahr 1968 wieder abgeben musste. Allerdings blieb er dem Kreisschiedsrichterausschuss weiterhin als stellvertretender KSO erhalten und begleitete bis zu seinem Ausscheiden im Jahre 2008 über vierzig Jahre lang verschiedenste Tätigkeiten im KSA. Federführend kümmerte er sich um die Ansetzungen im Jugendbereich.

Hermann kannte seine Schiedsrichter, wusste, welchem Verein er angehört, wann er gegebenenfalls selbst spielt oder eine Mannschaft trainiert. Das persönliche Gespräch war ihm immer wichtig. Hermann saß bei Lehrabenden in der hintersten Ecke, verteilte Spiele, nahm sie zurück und verteilte sie neu. Er hatte sämtliche Termine in einem kleinen Buch stehen, in welchem mit Bleistift eingetragen und radiert wurde. In der heutigen Zeit mit Smartphones und Internet nicht mehr vorstellbar.

Von der Schiedsrichtervereinigung erhielt er bereits frühzeitig jegliche Ehrungen. Darüber hinaus wurde er vom Hessischen Fußballverband im Jahre 1966 mit der großen Verdienstnadel, 1982 mit der silbernen Ehrennadel und 2008 mit der goldenen Ehrennadel für sein außerordentliches Engagement ausgezeichnet.

Wir verlieren in Hermann Kraft nicht nur einen wunderbaren Menschen, sondern auch einen guten Freund und Weggefährten, der sich stets für die Belange der Marburger Schiedsrichtervereinigung eingesetzt hat.

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Hermann Kraft, wie er vielen in Erinnerung bleiben wird.

2008-10-24 Verbandstag 2

Hermann Kraft mit HFV-Präsident Rolf Hocke im Jahre 2008 während seiner Ehrung mit der goldenen HFV-Ehrennadel.